Montag, 16. August 2010

Zum Guten und letzten Mal aus Canada

Hier zum letzten Mal aus Canada,

der Zeit befinde ich mich am Airport Vancouver und warte darauf bis ich einchecken kann.
Die letzten Tage waren nochmal klasse. 3 Freunde hatten während der 7 Tage aufenthalt in Vancouver Geburtstag und das wurde würdigend celebriert. Des weiteren haben wir auch noch meinen Abschied gefeiert. Am Samstag Abend war ich mit CJ am Wreck Beach und das war ja mal nur geil. Der Strand war voll und alle haben das Sunset gefeiert und applaudiert das kann man sich nicht vorstellen wenn man es nicht selbst erlebt hat. Gestern gab es zur Grönung bei Moxies ein freies Abendessen, serviert wurde ein 8oz Alberta Beef Steak bedeckt mit Pilzen und Zwiebeln, dazu gab es Brokkoli und gebackene Kartoffel gefüllt mit Kartoffelpüree.
Nun noch ein kleines Bild von mir am Flughafen.

Cheers und Good bye Canada..... Auf Wiedersehen



p.s. drückt mir die Daumen das ich damit in die First Class geupgraded werde

Samstag, 3. Juli 2010

Und da sind wir schon wieder,

der Aufenthalt in Vancouver hat sich von der Ankunft im Fährhafen an gelohnt, denn da sind uns doch tatsächlich Orcas vor die Augen gekommen. Danach sind wir zum Hostel und als wir eingecheckt sind standen doch zufällig zwei mit denen ich von Berlin angereist war hinter mir, somit war die erste Stunde im Flug vergangen weil es viel zu erzählen gab.
Später bin ich nochmal mit CJ aufgebrochen um Abendbrot einzukaufen und ihm noch ein paar Stellen der Stadt zu zeigen welche er noch nicht so kennt. Zum Abendbrot gab feine Bratkartoffeln und danach ging es nochmal in die Cambiebar da er sie noch nicht kannte, aber diese Bar ein muss für jeden jungen Menschen ist. Gestern ging es dann um 8 raus, Frühstück und dann sind wir ins Aquarium in den Stanley Park gegangen. Zu sehen gab es viele Tiere unter anderem Delfine, Beluga-Wale, Seelöwen, Otter, und viele andere kleine oder größere Wasser und Tropenbewohner.
Die Stunden flossen dahin bis wir um 2 wieder Richtung Innenstadt gegangen sind, wo viele Menschen schon den Canada-Day celebrierten. CJ und ich sind nochmal ins Hostel, Käffchen trinken, danach habe ich ihn noch Moxie´s gezeigt bevor wir wieder ins Hostel sind um Abendbrot zu machen und dann zum Abendprogramm überzugehen. Wir sind erst zur Granvillestreet, nach einem Bierchen ging es um 10 zum Feuerwerk(gigantisch wie ich fand, ca. 20 min.) und abgeschlossen haben wir den Abend im Lamplighter in welchen die Party abging.
Um 3am waren wir wieder zurück, jetzt gab es gerade Frühstück und den Holländischen Sieg. Um 2.15pm geht’s dann mit dem Bus zur Farm. Hier zum Schluss die Bilder. (Eintrag vom 02.07.10)

Donnerstag, 1. Juli 2010

Left Vancouver Island back in Vancouver

Hallo liebe Lesenden,

ich hoffe euch geht es gut, ich jeden falls kann das von mir behaupten. Ich war am 16.6. gut auf Malcolm Island angekommen war und CJ mich vom Ferry Port abgeholt hatte, haben ein paar chillige angenehme Tage ihren Lauf genommen. Am 16.6. war die Familie noch vor aber nachdem wir sie am 17.6. morgens zur Fähre gebracht haben, hat die Farm erstmal für zwei Tage uns gehört. Die zwei verrückten in Besitz einer Farm..cool.
Die Farmer halb 8 zur Fähre gebracht und dann gabs erstmal ein deftiges Frühstück, Spiegelei, Bacon und als Nachspeiße eine Schüssel Cornflakes. Als Mission für die Tage hatten uns die Farmer gesagt "Enjoy the two days and discover the island, there is just one thing to do. Please feet the chicks" das war ja ein leichtes für uns weil wir ja auch noch ein Auto zur Verfügung hatten... sehr gut. Wir konnten natürlich nicht nichts machen, da wären wir total freigedreht, also haben wir erstmal ein wenig Feuerholz gespellt. Zum Mittag habe ich dann schön gekocht und nach dem Mittag sind wir ne Runde um die Insel gekurvt... Die Insel ist so 5 * 25km groß, da leben ca. 800 Leute, es gibt doppelt so viel oder mehr Autos und Boote auf der Insel da es ein kanadische Krankheit ist Autos im Garten zu sammeln... alten Dreckschwein, zumindest manche.
Zum Abendbrot waren wir dann wieder zurück und es gab schön Nudeln mit Champinions, Zwiebeln und Sauce. Am nächsten Tag ausgeschlafen, Mittag gemacht und dann auf einen 6h Trail gegangen.. sehr geil und kein anderer vor Ort, der Trail endete an einem schönen Strand an welchem wir dann erstmal relaxten. Als wir Abends Heim kamen auch die Familie 5min später zurück. Sie haben 3 kleine Schweine und 5 Truthähner("was auch immer die Mehrzahl ist) mitgebracht. Da sie schon Abendbrot gegessen hatten haben CJ und ich nochmal für uns gekocht... also ich habe gekocht und cj hat gestaunt :D achja und die Farmer haben gestaunt was wir zwei essen können muhahahaha. Es gab Nudeln mit Omlett deluxe. Sie meinten nur "Can you eat all this" da mussten wir nur lachen.
Zu den Aufgaben auf der Farm gehörten Feuerholz mit der Kettensäge vom Stamm schneiden, spellen, mit den Truck( Dodge RAM 1500 V8Magnum) verlagert werden und zuletzt beim beim bzw. im Haus einstapeln. Zum Truck kann man nur sagen das dieses Fahrzeuge total lächerlich sind, die Ladegrenze liegt bei 500kg, bei solch einer Ladefläche ist das ruck zuck erreicht mit nassem Holz. Wie sagt man so schön... Wenn die Plattfedern in Wage sind, sollte man aufhören. Angenehm waren wir aber trotzdem von der Geländefähigkeit überrascht. Doch der Gesamteindruck von diesen Trucks ist einfach viel Hubraum, viel Benzinverbrauch, guter Sound, kein bums im Anzug(da kommt nicht mehr als heiße Luft hinten raus), das Ladelimit liegt knapp über dem des VW Polo´s... also lächerlich.
Des weiteren haben wir den Unterbau einer Holzhütte repariert aber leider konnten wir es nicht ganz deutsch und fachgerecht machen aber wir haben es gemacht wie der Farmer es wollte. Nach Fertigstellung waren alle total zufrieden und begeistern wie schnell das ging und wie gut es aussieht. Leider haben wir mit unserem Auge jetzt schon gesehen das es nicht ein Leben lang halten kann... aber da kann man nichts machen.
Wir haben dann noch Stacheldraht am Zaun ums Schweinegehege verbaut damit die Piggis sich nicht unter dem Zaun durchgraben. Als alles schneller fertig war als vom Farmer gedacht, ging ihm die Arbeit für uns aus und wir haben die Farm am Samstag den 26.6. wieder Richtung Süden auf der Insel begeben. Kurzes Fazit zur Farm, eine sehr nette Familie und eine bei weiten bessere Farm als in Uxbridge.
Das nächste Ziel hieß Ucluelet weil es sich da ganz gut Wale beobachten lässt wie man uns sagte. Um Geld zu sparen haben wir uns zum Hitchhiken entschieden. Die Tagesstrecke betrug 441km und ist im PKW in 6 1/2h zurücklegbar. Der Start begann etwas zögerlich in PortMcNeill mit 3 Stunden am Straßenrand warten und Daumen zeigen, doch dann ein weißer Ford F250 Super Duty V8 Diesel fuhr schnell an uns vorbei, doch ein Meter nach uns stieg er voll in die Bremsen uns kam zurück, "Do you need a ride" sagte er und "yeah for sure, thanks". We nahm uns bis nach Campbell River und das sehr schnell somit haben wir wieder sehr schnell Zeit gut gemacht. In Campbell River nahe am Highway abgesetzt warteten wir 15min bis uns der nächste Ford F150 einsammelte, welcher uns bis Courtenay nahm, da mussten wir dann nur 10min auf den nächsten warten, welcher uns bis Qualicum Beach nahm. In Qualicum warteten wir keine 5min als schon ein Frau in ihrem GMC Yukon anhielt und uns bis nach Alert Bay mitnahm, in sehr kurzer Zeit waren wir da und sie hat uns noch bei einem Lebensmittel Laden rausgelassen damit wir noch etwas kaufen konnten bevor es auf die letzte Etappe geht nach Ucluelet. Nach dem shoppen an die Straße stellen und keine 10min warten bis ein weißes Honda Civic SI Coupé anhielt. Wieder war eine Frau am Steuer und was für eine Frau, sie arbeitet bei der Küstenwache, sportlich(Rugby, Radfahren, Klettern), hat ausgeprägtes Wissen über Fahrzeuge, einen guten Fahrzeuggeschmack, heißt Gina und jetzt kommt es, einen Fahrstil wie Michael Schumacher. Ich weiß nicht ob sich Lars noch an die Strecke von Port Alberni nach Tofino erinnern kann aber sie hat uns da in einer knappen Stunde durchgebracht. Das war eine Fahrt, ich habe mich nie unsicher gefühlt aber es war immer am Limit.. sehr geil. Ab dem Moment wo man uns in PortMcNeill mitgenommen hat, haben wir nur 6h bis nach Ucluelet gebraucht.
Am nächsten Tag sind wir um10 mit einem 400Ps starken "Schlauchboot" aufs offene Meer gefahren und haben uns Buckelwale, Seelöwen, Seebären und Seeadler angeschaut. Ein Erlebnis für 90CAD welches sich vollstens gelohnt hat, weil schon die Bootsfahrt der Oberhammer war.
Nach dem Mittag haben wir uns wieder an den Straßenstrich gestellt, Tagesziel war Hillers bei Qualicum wo wir beim Steven einem Freund aus Golden übernachten wollten. Das hat alles sehr gut geklappt, wir waren kurz vor 8 in Hillers, haben dann noch einen schönen Abend mit Steven und Tara gehabt bevor wir zu Bett sind. Am morgen sind wir dann um 7 aufgestanden, kurzes Frühstück und dann hat uns Tara wieder am Straßenstrich raus-gelassen, wo wir wieder Daumen-zeigend und lächelnd auf jemanden gewartet haben der uns mit-nimmt. Tagesziel hieß Victoria. Nach 4 Fahrern sind wir kurz vor 2 direkt vorm Hostel abgesetzt worden, sehr guter Service. In Victoria habe ich CJ ein wenig rumgeführt, wir haben noch ein paar neue Stellen der Stadt erkundschaftet und heute sind wir Vorzeitig nach Vancouver aufgebrochen da es für uns nichts mehr in Victoria zu machen gab, doch CJ letztens anmerkte das man doch mal in Vancouver im Aquarium gewesen sein muss. Wir beide haben das noch auf der to-do-List, also kurzer Hand eine Nacht gecancelt und zwei Nächte in Vancouver gebucht. Jetzt sitze ich gerade auf der Fähre und wir sind fast da. Was sich noch so in Vancouver ergibt weiß ich nicht, am 2.7. jeden Falls werde ich in die Nähe von Kelowna zu einer Farm fahren, auf welcher ich vorerst plane bis zum Ende meines Erlebnis Kanada zu bleiben, doch ihr wisst ja auch das ich spontan bin also kann in einer Woche schon wieder alles anders aussehen.
Soweit von mir, vielleicht noch ein paar Bilder zum Schluss und ein Video...

Machts gut euer Holger

p.s. sorry die Bilder kommen später, denn es ist schon spät;) danke um ihr Verständnis
Über Rechtschreibfehler und Grammatikfehler verständigen sie sich mit dem Schreiber oder dem Kommentarfenster.

Sonntag, 13. Juni 2010

Heute fällt mir absolut keine passende Überschrift ein^^

Hey ihr Leser da draußen,

ich habe mal wieder Zeit und kein Internet, also werde ich diesen Blogeintrag Stück für Stück vorschreiben.
Die letzten beiden Tage in Jasper waren sehr aktiv. Am Donnerstag hatte ich mich wie schon gesagt allein mit Jans Rad auf einen Biketrail begeben, auf welchem ich auf dem Rückweg gleich mal 4 Bären getroffen habe, einer davon war geschätzte 5m von mir weg. Wenn man auf so einen frei laufenden Bären trifft wird einem schon mulmig, da ist man immer froh wenn man sieht das es nur ein schwarz Bär ist und kein Grizzly.
Ich bin aber unverletzt aus dem Kampf raus gekommen, der Bär hat nach zwei rechten Hacken aufgegeben und ist wieder im Wald verschwunden. Nun wieder zur Realität.
Am Freitag habe ich mit Jan zwei MTB bei dem Fahrradladen in welchem er arbeitet ausgeliehen und sind pünktlich kurz vor 9am am Gate gewesen bevor die einspurige Straße für eine Stunde schließt. Ich bin gefahren und ich war ganz froh das wir in seinem Toyota 4Runner das Allradsystem nutzen konnten. Es war so die erste „Offroad-Erfahrung“ mit einem Auto für mich, inklusive Flussüberquerung. Am Trailhead angekommen, die Fahrräder ausgepackt, für jeden das persönliche Set-up eingestellt und los ging es mit einem kurzen Downhillstück, über eine Brücke und dann lagen geschätzte 11km stetige Bergauffahrt vor uns, sehr chillig und nicht zu steil.
Nach insgesamt 25km waren wir am Fluss angekommen, haben eine Lunchpause gemacht, sind noch ein wenig durch den Wald gelaufen und dann hieß es wieder zurück. Das erste Stück war wieder Bergauffahrt bis man am Scheitelpunkt ankam und dann ging es fast bis zum Auto schön Bergab. 2.30pm waren wir wieder am Wagen, noch einen Snack, den Körper wieder mit Wasser versorgen um der De-Hydrierung gegen zu wirken und dann haben wir uns wieder auf den Rückweg gemacht, diesmal ist Jan gefahren, er hat dann noch ein wenig rumgespielt, ist ja auch sein Auto. Gegen 4pm zurück in der Stadt, die Fahrräder abgegeben, paar Wege erledigt, Sachen gepackt, Käffchen mit Muffin und zum Abendbrot Bratkartoffeln mit Zwiebel und Ei, kurz vor 7pm ging es pünktlich zum Bus. 1Tag 9h später bin ich 3.15am in Whitehorse(Yukon) angekommen, die Sonne war noch nicht wirklich untergegangen, ein sehr komisches Gefühl.
So nun sind wir auch schon wieder auf dem Wege von Whitehorse nach Jasper, hui wieso das werdet ihr denken. Alles um Whitehorse rundherum ist sehr geil aber das kann man nur mit einem Auto oder einem guten Fahrrad erkunden, da ich weder ein Auto habe noch das es gute bezahlbare Fahrräder vor Ort zu leihen gibt, habe ich mich auf das Örtliche begrenzt. Ich habe eine Guidet Tour zum Mills Canyon gemacht, war ein Tag ein wenig rumtouren mit einem Rentalbike was aber für 35CAD totaler Mist war und wir es somit nach dem halben Tag zurück gegeben haben und nur 20CAD gezahlt haben, des Weiteren habe ich noch an einer Yukon Brewerie Tour teilgenommen, sehr schmackhaft und interessant und am Mittwoch bin ich noch mit Phil (einem Hamburger) auf eine dreistündige Cayaktour gegangen bevor ich um 2pm in den Bus gestiegen bin. Zur Cayaktour gibt es nur zu sagen das es die 60CAD völlig wert war, wir haben 2 Biber, 5 Adler und eine menge anderer Tiere zu sehen bekommen, neben dem Workout was auch noch inklusive war. Heute Nacht werde ich in Jasper ankommen und wieder für 2 Tage beim Jan einchecken. Was die zwei Tage in Jasper anliegt ist noch offen, abhängig von Jans Arbeitstagen und dem Wetter. Am 13.6. geht es nach Vancouver, dort wird eine Nacht bei einem Freund genächtigt um den nächsten Tag über Nanaimo nach Victoria zu fahren. In Victoria treffe ich Nico und Markus für 4h um dann wieder 5.30pm nach Nanaimo zu fahren(kostet ja nichts) um da bei Steven einzuchecken und mir am nächsten Tag die Stadt zeigen zu lassen. Spätestens am 17.6. geht es zur Farm. So weit so gut bald gibt es mehr, vielleicht ändern sich die Pläne nochmal.
Ich hoffe ich verwirre euch nicht. Ich sitze gerade mit Mike bei Moxies in Vancouver und wir schauen das Deutschlandspiel, welches bis zur sehr harten roten Karte sehr schön anzusehen war.. jetzt müssen die Deutschen nur versuchen so viele Tore wie möglich rauszuholen und trotzdem schön zu spielen.

Cheers Holger

Dienstag, 1. Juni 2010

Grüße aus Jasper

Hallo und da bin ich wieder mit Neuigkeiten.
Ich muss gleich sagen zur Zeit ist mit Internet knapp deswegen werden
keine personenbezogenen Mails versendet.
Es lief vorerst alles nach Plan, wo fange ich nur an.. am Besten in Winnipeg
Zu Winnipeg gibt es nicht viel zu sagen. Ich habe da ja nur halt gemacht
um Jamaka und ihre 4Monate alte Tochter zu besuchen und damit ich nicht
2 Tage Greyhoundbus am Stück fahren muss. Auf dem Weg von Toronto nach Winnipeg
traf ich Nadine aus Freiburg(Preisgau), mit ihr lies es sich gut unterhalten
somit vergingen auch die 29h Busfahrt wie im Fluge. Da sie ihre Freunde aus Regina
nicht erreichen konnte, entschloss sie sich kurzer Hand mit für für einen
Tag in Winnipeg zu bleiben. Nach dem wir ausgeschlafen hatte ging der Tag
mit Sonnenschein los und wir nutzen die Gelegenheit Räder beim Hostel für
10$ am Tag zu leihen und Winnipeg auf dem Rad zu erkunden. Es war Montag
und Nationalfeiertag, was so viel bedeutete das viele Läden geschlossen waren.
Doch wir drehten eine schöne Tour und dann trafen wir uns mit Jamaka nachmittags
im "The Forks" ein Park mit so einer Art Wochenmarkt. Nachdem wir uns bei
einem Kaffee ein wenig unterhalten hatten, führen wir zum Hostel um die
Räder abzugeben und noch mit Jamaka zu Abend essen zu gehen. Es ging zum
Japaner da Moxies verwunderlicher Weise geschlossen war.
Gesättigt hatte Jamaka uns noch zum Bus gefahren welcher pünktlich 11.30pm Winnipeg
auf dem Weg Richtung Calgary verließ. Auf der Fahrt lernte ich dann Vicki aus England
kennen und es stellte sich raus das wir beide nach Calgary fahren somit wurde
auch über die Tagestrips in Calgary gesprochen und wir beschlossen gleich am
nächsten Tag nach Drumheller(dem kleinen Gran Canyon Gebiet Canadas in welchem
viele Fosillien gefunden wurden) zu fahren. Der Trip war etwas kostspielig,
doch sein Geld wert. Kurzer Rücksprung... da ich mich mit Nadine ja über so
viel unterhalten hatte, fiel auch das Thema Haare und als ich sie fragte
wie sie über kurze Haare bei mir denke, meinte sie "mach doch, die wachsen doch eh wieder".
Ein paar Freunde meinten letztens auch ich solle mich mal wieder rassieren,
somit habe ich das gleich mal überall gemacht.
Nun zurück zu Drumheller, wir waren mit allem uns wichtigen Dingen vor Ort
fertig, bis der Bus abfuhr war auch noch Zeit, also entschloss ich mich noch
Nägel mit Köpfen zu machen und ging zum Friseur. Vicki meinte auch es
schaut nun gut aus wie es ist.. ich bin auch zufrieden, für den Sommer ist
es gut.
Zurück im Hostel habe ich Matt(eine Aussie) welchen ich in Quebec schon im
Hostel getroffen hatte wieder getroffen und es gab viel zu bereden. Für den nächsten
Tag hatte ich alleine geplant und es sollte zum Olympia Park gehen, sollte es
nicht Regnen. Am nächsten morgen munter geworden und erstmal Frühstücken
gegangen, da traf ich Pieter(ein Tscheche aus der Nähe von Bruno) mit dem
habe ich mich dann ein wenig unterhalten und bin dann auch zusammen mit ihm
ins Downtown aufgebrochen. Es regnete in Strömen, Pieter hatte ein paar Dinge
zu erledigen und war neu in Canada und da habe ich ihm kurzentschlossen unter
die Arme gegriffen. Als wir sein Zeug erledigt hatten, ist er zurück zum Hostel
und zum Bus nach Edmonton. Ich habe mir noch ein paar schöne Galarien angeschaut...
sehr gut anzusehen, leider ist es nicht bezahlbar sich nur eines dieser hammer Bilder
ins Zimmer zu hängen. Ich hatte mich noch für ein Käffchen in ein Kaffe gesetzt
und noch ein wenig gelesen. Später hatte ich mich wieder in die Tram gesetzt, um
pünktlich zum freien Abendbrot im Hostel zurück zu sein. In der Tram traf ich
einen Backpacker, ich sagte nur "willst du zum Hostel, kann ich dir den Weg zeigen"
auf Grund dessen das in Calgary mom viel gebaut wird. Er natürlich dankend angenommen.
Sein Name war Remi aus Holland.. ziehmlich lustig mit ihm zu labern... am Abend checkten
dann noch 2 Holländer ein und es wurde lustig.. wir laberten viel, tranken paar
Bierchen, spielten Karten und dann habe ich noch bis halb 3 mit Matt gelabert.
Um 6 klingelte wieder der Wecker damit ich 7.45am den Bus nach Banff bekomme um mich mit
Jan zu treffen. Ich stand 7.42 am Gate und die Herren der Gepäckkontrolle meinten, nein du
kannst nicht mehr in den Bus er sei schon weg... ich so nein der steht noch
in der Halle weil ich es ja durchs Fenster sehen konnte und er sei verpflichtet
bis 7.45 Personen zu laden. Jeden falls führte kein Weg da rein doch sie meinte
da wäre ein Bus um 8... doch das hätte ich gewusst wenn es so gewesen wäre.
Ich der Frau geglaubt anstatt weiter zu versuchen in den Bus zu kommen.
Ich wollte in den 8Uhr Bus einsteigen und da meinte der Busfahrer "Banff, nein da
halte ich nicht. Der nächste fährt 1.15" Da fing es in mir an zu kochen.
Ich konnte Jan nicht anrufen da sein Handy nicht ging also musste ich bis 10.45
warten bis Jan mich von ner Zelle aus anrief und ich ihm sagen muss das er mich
in Calgary abholen müsse. Ich wartete nun noch 2h bis Jan da war... Ich kochte
vor WUt und hätte am liebsten den gesamten Busbahnhof zerrissen. Mit ner menge
Musik konnte ich mich wieder entspannen und runter bringen. 12.30 war dann auch
Jan da und wir fuhren wieder nach Banff. Für Freitag stand zum Glück nur eine
kleine Tour an auf welcher wir aber trotzdem auf Elk´s(Karibous)
gestoßen sind. Nach dem Trip suchten wir uns ein schönes Plätzchen zum Auto abstellen,
Essen kochen und Übernachten im Auto. Es waren -4° und ich hatte nur meinen 5°C Schlafsack...
dem entsprechend schlaflos war meine Nacht. Samstag haben wir uns zwei kurze Trips ins Auge
gefasst, nach einen schönen Haferflockenfrühstück gings los. Auf dem Trip trafen wir noch einen
Bär, aber es ist nichts passiert. Nachmittags habe ich mir noch einen -9°C Schlafsack zugelegt und
dann sind wir noch nach Lake Louise, auf dem Weg noch einen Hitchhiker aufgesammelt.
In Lake Louise haben wir uns wieder ein schönes Plätzchen gesucht, Kartoffeln und Zwiebeln
geschnitten, doch dann wollte der Kocher nicht mehr, wir probierten 3h...
da kam mir nur der Gedanke, "nützt nichts... BBQ-Sauce dran und kalten Kartoffelsalat essen". Mit ungekochten Kartoffeln ist
ja nichts verkehrt. Frühs ausgeschlafen, ein Käffchen und ein Stück Kuchen im Städchen
gespeißt da der Kocher nicht ging und dann zum Mirror Lake, Lake Agnes und BigBeehive gewandert.
Ich kannte die Strecke schon vom Winter mit Lars aber war trotzdem nochmal cool.
Nachmittag haben wir uns noch ein Käffchen im Städtchen gegönnt, haben noch
ein kostenloses Stück Pizza bekommen und dann bin ich mit Jan´s Auto nach Jasper gefahren
und er hat gechillt. Abends in Jasper angekommen, noch was gekocht, Bilder angeschaut und
schlafen gelegt. Heute sind wir recht früh raus, nach Hinten(ja so heist der Ort) zum Einkaufen gefahren,
zum heutigen Trailhead gefahren und dann begann das große Erlebnis. Der Trail ist für 3h geplant
aber es ist nicht immer einfach den Trail zu finden. Nach ca5h hatten wir ihn bewältigt, enthalten
waren die ein oder anderen Freeclimbparts und finde den Trail wieder Parts.. die nicht normaler
Bestandteil der Wanderung sind. Heute Abend habe ich mal wieder seit langem
drei Kreuze gesetzt, das wir das heil und erfolgreich gemeistert haben.
Es war nicht Halsbrecherich doch auch nicht ohne...
Morgen werde ich sehen was ich mache... Jan arbeitet jetzt 3 Tage und dann gehen wir nochmal
zusammen auf paar Trips.
Ich habe diesen Eintrag am 31.Mai geschrieben, werde ihn aber erst später hochladen.
Also wie ihr seht mir gehts gut.. ich werde vllt auch Bilder anhängen.

@Steffi, Glückwunsch zum erfolgreichen Bestehen der Prüfungen.
@Pfingsmontag-ausflügler, sehr schöne Fotos die mir da zu gekommen sind

Lasst es euch gut gehen.

... Heute bin ich zum Maligne Canyon geradelt... sehr schön und ein gutes workout wenn man nur einen Gang am Fahrrad hat... gleich gehts noch auf ne kleine Radtour mit Jan.. mal schaun ich hoffe das Wetter hält.


Samstag, 22. Mai 2010

Good bye Uxbridge, lets go west again!

Hey Freunde der Reiseberichterstattung,

wie angesagt wird es heute Fotos zu sehen geben und eine Auswertung zum Farmstay.
Ich sitze soeben, so ungern ich es auch schreibe, mal wieder in einem Starbuckscoffee und genieße einen Tee. Eigentlich bevorzuge ich solche Ketten zu meiden aber es ist nun mal neben der Busstation und man hat freies Internet. Wenn man 2h auf den Bus warten muss dann nutzt man die Möglichkeit halt.
Zur Farm, die zweite Woche war eigentlich recht entspannt auch wenn viel zu tun war und wir lange gearbeitet haben. Das Wetter hat gut mitgespielt, ich bin schön braun und an manchen Stellen auch rot geworden. Was haben wir gemacht. Standartmäßig gab es natürlich wieder genug Unkraut zu rupfen, wir mussten ein paar Reihen zum Anpflanzen vorbereiten, das Hühnerhaus bzw. den Hühnerhänger an eine andere Stelle im Garten transportieren( das sah dann so aus wie in Borna als sie die Kirche transportiert haben... warum seht ihr auf den Bildern), die Schweine sind auch an eine neue Stelle umgezogen, die kleinen Hühnchen würden auch in einen kleinen Außenkäfig umgefrachtet und ich habe an meinem letzten Tag noch das alte Areal der Schweine ein wenig aufgeräumt. Am Mittwoch Abend hat uns David in Port Perry an einem Imbiss abgesetzt weil da ein Oldtimertreffen war, welches wöchentlich da stattfindet. Auf dem Weg dahin haben wir noch einen anderen deutschen Wwoofer aufgesammelt den Thomas. Das ein oder andere Wägelchen war sehr schön anzusehen aber das könnt ihr ja selbst bewerten. Freitag Nachmittag ist schon eine neue Wwooferin auf der Farm angereist, sie ist Japanerin und heißt Mai, mal sehen wie sie auf der Farm zurecht kommt. Freitag Abend wurde dann auch noch Lindseys Geburtstag celebriert in Kombination mit „Holger´s letzten Mal“. Ein paar Freunde der Familie waren da, Lindsey hatte sich Burger und Fries als Dinner gewünscht... das liegt wohl am amerikanischen Einfluss das kann man halt nicht ändern, zum Nachtisch gabs selbst gemachtes Tiramisu und ich hatte noch ein Banana Bread mit Choclate chips gebacken(aber ich habe das Rezept etwas gesünder gestaltet indem ich Vollkornmehl benutzt habe) und es war amazing wie die Gäste es zu würdigen wussten.
Heute morgen bin ich um 6 aufgestanden, da war auch gerade das Brot, welches ich in der Nacht noch vorbereitet hatte, fertig geworden, ich habe es raus genommen damit es 30min abkühlen konnte und dann gab es schön frisches Brot und Kaffee zum Frühstück.
Angela(die Farmerin) und Denny (ein deutscher Wwoofer) haben mich zur Busstation gebracht. Dort verspürte ich den argen Drang nach einer Toilette... so unglaublich freundlich wie Kanadier sind... hatte ich einfach jmd. angesprochen der auf seinem Balkon stand und darum gebeten seine Toilette nutzen zu dürfen... alles kein Ding.. was muss das muss meinte er, somit war ich körperlich gerettet und ich konnte mich entspannt 7.52 in den Bus setzen. Ja das waren sie also.. 2 Wochen Farmstayerlebnis in Kanada. Um 12 geht es wie gesagt nach Winnipeg(1d7h Bustour) da wollte ich eigentlich bei einer Freundin übernachtet aber die hatte dann realisiert das dieses WE langes Maiwochenende ist und sie bei Bekannten geladen ist, somit werde ich die Nacht wohl Couchsurfen oder ins Hostel einchecken am Montag werde ich mich aber trotzdem mit ihr zum Abendbrot treffen. Am 24. geht es nachts 11.30 nach Calgary und am 28.5. werde ich mich mit 80% Sicherheit mit Jan in Banff treffen. Von da an wird bis 7.6. ein wenig gewandert und die Natur in den Rockies genossen. Am 17.8. werde ich mit Sicherheit auf der Insel ankommen und Christian treffen. Ich hatte die Woche mal ein paar Farmen angeschrieben und nun haben wir 4 verschiedene Farmen zu denen wir gehen können... in den nächsten 2 Tagen werden wir uns für eine Farm entscheiden.
Das ist es soweit. Die Reisekasse sieht auch besser aus als kalkuliert das mir so manches erspart geblieben ist, somit sieht es gut aus das ich mir eine Woche Entspannung in Cancun(Mexico) gönnen kann, das wäre echt ein krönender Abschluss zu diesem bisher sehr lohnenswerten Jahr.
So weit so gut.. jetzt noch die Bilder und ein schönes Wochenende.

p.s. An die Urlauber natürlich schöne Urlaubsgrüße


Donnerstag, 13. Mai 2010

1. Woche Farmstay ist rum, eine zweite Woche folgt

Hey there my members,

ich wollte zur Feier des Tages gleich noch die Gelegenheit nutzen einen kleinen Eintrag zu schreiben damit alle wieder auf einem Stand der Dinge aus Kanada sind.
Als Erstes... nachträglich noch allen die betroffen sind, "Alles Gute zum Männertag". Ich denke jeder hat es auf seine Art von Tradition gewürdigt. Ich habe die Tradition nicht schleifen lassen und meinen freien Tag pro Woche auf heute gelegt. Wir(4Deutsche) sind eine kleine Runde geradelt hatten deutsches Büchsenbier mit uns und haben den Tag auf eine ungewohnt leichte(in Bezug auf den Alkoholkonsum und die Radstrecke die wir zurücklegten) Art gewürdigt aber wir haben die Tradition bewahrt.
Nun zur Farm. Ich muss sagen es ist ganz ok. Wie immer hätte man es besser treffen können aber ich denke auch durchaus schlechter. Wir arbeiten 6 Tage die Woche von 9 bis 5, haben eine Stunde Mittagspause und zwischendurch wird uns auch kein Päusschen versagt, doch es sind schon ne Menge Arbeitsstunden für Arbeit die nur mit Essen und Unterkunft vergütet wird. Auf der Farm ist alles ein wenig unkoordiniert. Alleine der Fakt das wir 1 Pferd, 1 Pony, 1 Esel und eine Ziege haben... das kann nichts wirklich werden, die kosten eig nur Geld aber bringen kein Geld. Wir haben noch paar Ziegen, Lamas, 3 Hühner(Wert 100CAD und sie legen blaue Eier. 12blaue Eier kosten 6.50CAD anstatt 3.50CAD in weiß. Das kauft jeder einmal und dann kauft man wieder weiße Eier weils kein Unterschied ist... naja muss unsere Farmerin wissen).
Des Weiteren haben wir paar Katzen, 3 Hunde und in 2 Wochen bekommen wir 25 Truthähne.
Wir bauen auch Gemüse an. Ich weis von Erbsen, Bohnen, Zuccini, Tomaten, Kräutern, Spinat(hmm lecker), Mais aber von den meisten Dingen sieht man ja noch nicht so viel. Wir bereiten mom die Ackerreihen vor. Wir graben viel um, rupfen Unkraut, sammeln Lamakot als Dünger auf, reparieren Zäune, räumen auf weil es MIR zu unordentlich aussah, und und und. Wie gesagt es wird alles Pestizitfrei angebaut deswegen steckt hinter dem Gemüse auch ne Menge mehr Arbeit. Und da nutze ich doch gleich mal die Möglichkeit auf einen möglicherweise Lebensstilwechselnden Film hinzuweisen und Werbung zu machen.
Der Film heißt "Food inc" es ist sehr erschreckend was wir Menschen so täglich kaufen und essen, nur weil es für uns normal geworden ist täglich Fleisch zu verzerren und es nicht mehr als was besonderes sehen. Ich bin mir leider nicht sicher ob es für den Film schon einen deutschen Untertitel gibt aber es ist sehr wichtig sich das mal zu verwirklichen. Es sollte halt nicht immer einfach nur die Wurst aus dem Supermarkt sein und wenn die Fleischerwurst für den tägl. Bedarf zu teuer ist dann ist es weil sie nicht Massenproduziert wird. Ihr werdet sehen was ich meine. Die Einen wird es zum Nachdenken anregen und die Anderen nicht.. man kann es nicht erzwingen aber man kann die Leute mit einem Vorschlaghammer darauf hinweisen.
Nun zurück zum Thema.
Nun habe ich noch eine Woche vor mir. Mal schaun was Denny(auch ein Deutscher hier auf der Farm) und mich die Woche erwarten werden. Ich hoffe das Wetter ist auf unser Seite weil ich glaube gehört zu haben das morgen Mais anpflanzen angesagt ist.
Es ist sehr angenehm, wenn man mal ne Pause braucht die 3 Hunde raus zulassen und ihnen einfach ein wenig Zuneigung zu schenken.
Am Samstag den 23.5. gehts dann nach Winnipeg, wo ich die Jamaka(eine Kollegin aus Vancouver) besuchen werde und dann am 25.5 nach Calgary weiterfahren. In Calgary werde ich 2 Tage verbringen, vllt treffe ich Navin(mein mate aus Golden) und wir können nochmal zusammen Party machen. Am 30.5. hoffe ich in Banff zu sein und da den Jan aus Arnstedt zu treffen mit welchem ich mich ca 10 Tage lang auf eine paar Wanderungen zwischen Banff und Jasper begeben werde. Am 10.6. solls dann nach Whitehorse(Yukon) gehen, doch am 17.6. muss ich spätestens auf Vancouver Island angekommen sein wo der CJ(mein mate aus Leipzig) schon auf irgendeiner Farm auf mich wartet und wir dann zusammen auf der Insel wwoofen werden, wird bestimmt spaßig. Außerdem ist am 17.6. dann auch mein Greyhound 60Tage Pass abgelaufen, der sein Geld jetzt schon wert war.
Das soweit von mir. Es besteht immer noch der Gedanke, wenn das Geld nicht ganz ausgegangen ist, werde ich mich für eine Woche nach Cancun absetzen und da in der Sonne an den Strand bretzeln, wer also Lust und Geld hat kann mir da joinen. Auf dem Weg zurück nach Vancouver in Seattle anhalten zum shoppen(sollte der Euro dann nicht weniger als der Dollar wert sein) und dann gehts nach Haus weil dann am 16.8. das Jahr Work and Travel bis auf 10Tage voll ausgereizt wurde.
Eine "Holger is Back Party" werde ich auf dem, ich nenne es "Highfield Festival", schmeißen. Jeder ist geladen ich habe auch ein paar Bands organisiert die für die musikalische Untermalung sorgen werden, doch leider ist ein Unkostenbeitrag von 99Euro zu bezahlen und die Tickets sind stark limitiert. Für alkoholische Getränke und Nahrungsmittel ist im begrenzten Maße(1Bier und ein Grillkäsesandwich pro Person für Spezi´s gibts noch ein Shooter.. damn ihr seit alles Spezi´s naja ihr wisst wie ich es meine) gesorgt. Für alle die schon eine Ticket haben, denen gratuliere ich recht herzlich das Sie sich zu diesem Kauf entschieden haben.

Mit freundlichen Grüßen an Alle ihre Holger Voland TravelBlogWriting GmbH

p.s. ich möchte niemanden herausstechen lassen weil ihr alle klasse seit, deswegen grüße ich einfach alle. Ich danke für euer Verständnis

p.p.s. Ich hatte manchen Mitgliedern für diesen Eintrag Fotos versprochen diese kann ich leider noch nicht liefern. Ich werde sie mit dem nächsten Eintrag nachreichen. Auch hierfür danke um euer Verständnis

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Now playing: Eddie Vedder - Long Nights
via FoxyTunes.

Donnerstag, 6. Mai 2010

So schnell können sich Pläne ändern...

Da habe ich mich doch heute nochmal über mein nächst geplantes Ziel informiert und lesen müssen das der National Park erst mitte/ende Mai öffnet. Somit musste ich schnell und spontan einen neuen Plan stricken aber das fällt mir ja nicht schwer. Die Entscheidung fiel auf, ich lege einen 2wöchigen Farmstay ein, da es in Ontario so schöne Farmen gibt. So nun bin eig nur noch am warten auf eine Antwort von einer Farm damit ich mich in Toronto aus dem Staub machen kann.
Heute Nacht schlafe ich nochmal im Haus der Familie von Haley und wenn ich morgen keine Antwort bekomme, bzw eine Antwort bekomme aber keinen Bus mehr dann werde ich bei Freunden aus Golden nächtigen und dann am Samstag das Weite suchen. Je nach dem auf welcher Art von Farm ich lande bzw. in welcher Region, werde ich Internet haben oder halt 2 Wochen ohne diese moderne Technik klar kommen, ich hoffe ihr werdet das auch verkraften, sollte dieser Fall eintreten.
Gestern Nacht habe ich mich mit Luk, Steph und Laurie aus Golden getroffen, wir haben was zum Abendbrot gekocht und waren dann noch einen Heben. Um 3 waren wir wieder zurück, noch nen Nachtsnack zu sich genommen und 3.30 auf die Couch gelegt. 5.45 hieß es dann wieder Aufstehen damit ich mich mit Luk(er musste zur Arbeit) aus dem Staub machen konnte, um 7 war ich dann bei meiner Hostfamilie wo noch keiner munter war und ich habe mich nochmal ins Bettchen gemacht. 10.30 bin ich dann gediegen aufgestanden, bin runter, hab ne Banane gefrühstückt und an den PC gehangen... wie das auch geplant war weil ich ja heraus finden musste was im Riding Mountain National Park so geht... was ich heraus gefunden habe wisst ihr ja schon aus den ersten Zeilen. Dann habe ich noch mit Steffi und Kristin in LE geskyped. Um 5pm bin ich dann mal raus an die Luft um noch ein paar Dinge für das Abendbrot kaufen musste. Kurz vor 6 war ich wieder zurück. Ich habe dann noch ein paar Mails geschrieben und dann kurz nach 7 angefangen zu kochen. Es gab mal wieder meine bekannte Pasta(whole wheat) mit Tomatoesauce(mit gelben Paprika, Pilzen, Zucchini, Tomatoes, Knoblauch, light schlagsahne und pürrierten Tomaten), das hat ganz gut geklappt, ich habe aufgetischt und alle gleich wooow das riecht gut und schaut gesund aus. Wärend des Essens wurde sich dann des Öfteren bedankt und nur bemerkt das einzige was sie nur hinzugeben müssen ist der Reibekäse ansonsten ist es Traumhaft. Das hat mich sehr gefreut. Nach dem Essen sind wir noch schnell zu Second Cup gefahren wo ich mir noch einen iced brewed café gegönnt habe und es war ein Traum. Zurück daheim noch schnell den Abwasch geschmissen wärend Haley noch ne Geschichte für Schule geschrieben hat, Ryen gechillt hat und Freda(die Mutter) ihren Haushaltskram gemacht hat. Als alles sauber und rein war habe nur noch ich mich unrein gefühlt und bin unter die Dusche gesprungen. Danach gings wieder runter. Noch ne Mail geschrieben, paar Postkarten fertig gemacht(ja jetzt ist wieder jeder gespannt wer eine bekommt.. es waren drei Stück.. wir werden sehen wo sie ankommen), nun schreib ich diesen Eintrag damit ihr auf dem Laufenden bleibt und trinke meinen Tee. Es haben ja wenigst zwei von sich hören lassen das sie noch am Ball sind und sich über die Reise und Party Geschichten freuen, deswegen bleib ich auch mit Freude am Ball.
Manche Sachen sollte man nicht unbedingt erwähnen oder zeigen aber wenn etwas erfolgreich abgeschlossen ist, kann man das. Es ist ein gutes Beispiel das auch Schule und Party sich im gegebenen Maße vereinigen lassen, daran hat mich der Eric gestern mit dem unten zugefügten Bild vom 24.8.08 erinnert und sie freuen sich schon alle wieder drauf wenn ein Großteil der Doba wieder in LE vereinigt ist.. das dazu.. Danke Jungs für die sehr geile Lehrzeit.

Ich danke wieder allen fürs Lesen. Bleibt gesund und habt ein schönes WE

Und hier die DoBa-Terrorcrew LE... ja das mit dem Bau ist nicht immer ein Klischee aber es ist auch nicht die Regel =)

Dienstag, 4. Mai 2010

Toronto... große Stadt aber nicht all zu viel für mich dabei

Und da sind wir wieder, immernoch aus Toronto.

Ich muss sagen ich habe meinen Geburtstag wirklich gut über die Runden gebracht.
Es gab Sushi zum Abendbrot in Toronto und dann gings noch in die Karaokebar.
Am nächsten Tag hat mich Christian mein Host durch die Stadt geführt und mir ein paar
sehenswerte Plätze gezeigt. Unter anderem waren wir im Distillery District wo ich die beste
Praline in meinem noch jungen Leben gegessen. Auch wenn es 2.45Cad waren, die Dollar waren es
wert. Ich hatte mich für eine Vollmilchschokoladepraline mit spiced Chai Truffle Füllung
entschieden.. einfach unbeschreiblich. Ich würde ja gerne eine Kostprobe mit nach
Deutschland bringen aber dafür bin ich noch viel zu lange hier
drüben. Abends haben wir Schweinelende mit Reis und Salat gegessen, da haben wir
was zurecht gezaubert, ein Geschmackserlebnis. Am 3.Mai bin ich dann alleine
in die Stadt und als ich vor dem Rathaus saß und gerade dabei war zum CN Tower aufzubrechen,
bekam ich eine SMS von Vicky und den Mädels(mit ihnen bin ich in Canada angereist) ob wir
uns denn nicht treffen wollen, da sie auch gerade in Town sind. So schnell Treffpunkt
ausgemacht und getroffen. Da es schon um 1 war sind wir zur Spagethi Factory gegangen und
haben zu Mittag gespeißt. Für mich gabs einen Wrap mit Fries da ich wusste
das es zu Abend Nudeln geben wird. Nachdem wir vorzüglich gespeist hatten,
bin ich zum CN-Tower und die Anderen sind zum relaxen an den Haborport gegangen.
Der Tower hat mich 28CAD gekostet aber die Aussicht von 447m Höhe war einzigartig.
Es ist das höchste Aussichtsgebäude aus Beton. Der Lift fährt mit einer Geschwindigkeit von 22km/h
zur Turmspitze. Wieder unten angekommen bin ich noch auf der 2 längsten Straße der Welt
(Young St) entlang geschlendert, bevor ich mich dann wieder zur Unterkunft begeben habe,
von wo aus Chris, Brigitte und ich zum Supermarkt sind um noch etwas einzukaufen.
Chris und ich haben dann Nudeln mit Tomaten-Pilz-Zucchini Sauce zum Abendbrot gekocht.
Heute morgen ging es 7.30 Uhr aus den Federn um mit dem Bus 9.30 Uhr zu den
Niagara Falls zu fahren. Im Bus traf ich Boaz ein Israeli mit dem ich zusammen bei den
Niagara Falls rumgetourt bin. 4.05 ging der Bus wieder zurück nach Toronto.
In Toronto angekommen war ich noch schnell im MEC-Store bevor ich in die Unterkunft gefahren bin.
Chris war schon daheim und hat Curry und Reis gekocht. Nachdem wir fertig mit Essen waren habe ich
Abgewaschen und nun habe ich diese Zeile zusammen geschrieben.
So weit so gut. Ich werde wohl Donnerstag Nacht um 1 also Freitag Früh nach Winnipeg
aufbrechen. Eine 1d7h Bustour und dann schaun wir weiter.

Bleibt alles gesund, lesefreudig und feiert schön am WE

Hier noch ein paar Bilder

Da es ja bei euch schon so weit ist, nutze ich noch schnell die Chance um dem
Herrn Schreiter, Karl recht herzlich zum Geburtstag zu gratulieren, viel Gesundheit, Spaß mit der
Familie und am Leben zu wünschen. Ich hoffe die Karte kommt in den nächsten Tagen an.




Sind denn eigentlich noch Leser und Bilderbestauner im Spiel.. oder schreibe ich für mich als Erinnerung

Sonntag, 2. Mai 2010

Capital- Ottawa und nun auch schon Toronto

Hey ihr da draußen in der Welt,

erstmal vielen Dank für alle Glückwünsche. Ich bin nun schon in Toronto und war gestern Abend gleich mal mit meinem Host in einer Karaoke Bar und zuvor noch Sushi als Abendbrot... zur Feier des Tages gönnt man sich mal was als Travler. Nun zum eigentlichen Eintrag.

Ja und da ist schon wieder ein neuer Blogeintrag und ihm werden die versprochenen Fotos angehangen, sollte ich eine ausreichende Internetverbindung in Toronto haben. Ich sitze gerade im Bus in Ottawa und warte darauf das es los geht nach Toronto. So wie es aussieht werden wir mit 3 min. Verspätung Ottawa verlassen. Was kann ich zu Ottawa sagen?! Ich hatte 2,5 sehr schöne Tage.
Ich bin Mittwoch Nacht um 1 in Ottawa angekommen, wo mich Mitch(ein Freund aus Golden) von der Busstation abgeholt hat. In der Nacht haben wir uns noch ein Bierchen bei ihm daheim gegönnt, auf seine Freundin gewartet, News über sämtliche Freunde von Golden ausgetauscht und um 4 haben wir uns dann zu Bett gelegt. Dem entsprechend begann der nächste Tag etwas später aber das war auch in Ordnung. Nach meinem gewohnten Brötchen als Frühstück mit Tee sind wir um 11 Richtung Innenstadt aufgebrochen. Es war sehr angenehmes sonniges Wetter und der erste Weg führte zur Touri-Info. Da die zwei mir ein Fahrrad zur Verfügung stellen konnten, hatten wir die Möglichkeit zu dritt Rad zu fahren und somit ging alles schneller. Nachdem ich mir die aktuellsten Infos über Ottawa in der Info geholt hatte, sind wir auf den Parliament-Hill. Das ist da wo alle Parlamentsgebäude sind. Alles sehr alt und schön. Nachdem es 1914 fast komplett niedergebrannt war, hat man es wieder aufgebaut. Um 2 sind die Zwei wieder gen Wohnung gefahren weil sie beide noch zur Arbeit mussten. In der Info hatte ich erfahren das donnerstags ab 4pm die Eintritte in den Museen frei sind und da ich mir das Ein oder Andere anschauen wollte, habe ich die Chance gleich genutzt und bin zum 5km entfernten Flugzeugmuseum geradelt. Als ich 3.30pm da ankam musste ich nur nett lächeln(das kann ich ja) und ich konnte schon früher für umsonst rein, doch ich habe mich dann auch nicht lumpen lassen und 5CAD gespendet. Es war sehr interessant anzusehen doch nach einer Stunde war ich da wieder raus und bin wieder Richtung Downtown geradelt weil ich da noch ins kanadische Kriegsmuseum wollte. Wo ich dann auch 4.15pm ankam. Es war sehr Informationsreich, es hat mich mal wieder an das ein oder andere Ereignis erinnert was bei mir in Geschichte ja nicht schwer ist auf Grund dessen das mir geschichtliche Fakten sehr leicht verloren gehen. Jedenfalls war zur gleichen Zeit noch eine russische Veranstaltung zum Victoria-Day 9.Mai. Sie haben sich für diesen Gedenktag schon etwas eher getroffen. Nach all den kulturellen Ergüssen über mich, wurde ich ganz schön hungrig und habe mich auf den Heimweg gemacht. Da gabs dann wie gewohnt Nudeln und um 10 bin ich noch mal mit Guz(dem Boxer von Mitch) eine Runde gassie(wie auch immer man das schreibt.. Vorschläge bitte als Kommentar) gegangen. Halb 1 kamen Mitch und Lindsey von Arbeit heim, wir hatten noch ein wenig den Tag ausgewertet und dann ging schlafen weil der nächste Tag früher für mich los gehen sollte. Halb 9 ein wenig später als geplant bin ich aufgestanden, Frühstück gegessen und kurz vor 9 bin ich zum canadian civilisation Museum gefahren. Sehr informativ mit all den verschiedenen Arten an Nativs die es in Kanada gibt, allein schon das es 53 Sprachen unter den Nativs gibt.
Halb 12 war ich da aber schon durch, früher als gedacht, somit bin ich schnell zur Wohnung um Mitch aufzusammeln und mit ihm auf den Markt was zu Mittag essen gehen. Wir haben indisch gespeist, also Chicken Curry mit Reis. Nachdem wir gesättigt unser Mahl beendet hatten sind wir noch ein wenig durch die Gassen gejingelt bis sich Mitch wieder zur Arbeit gemacht hat und ich fortgefahren bin, meinen kulturellen Hunger zu sättigen in dem ich zur canadian art Galarie gegangen bin. Sehr schöne Kunstwerke die sich mir da boten, es kann einem nicht jede Art von Kunst gefallen aber das Ein oder Andere war auch für mich dabei. Von all dem Gelaufe und Gelese bin ich nochmal ein wenig hungrig geworden, so dass ich mir einen dieser empfohlenen Beavertail Pastry´s geholt habe. Meine gewählten Toppings waren Chocolate, Peanutbutter und M&M´s... ein Traum von Zucker sag ich euch. Danach bin ich Heim geradelt, wo ich dann etwas gechillt habe, im Internet gesurft bin und ein wenig geschlafen habe, bis Mitch viertel 1 Heim kam und wir noch zur Bar wo seine Freundin arbeitet gefahren sind um noch auf meinen Geburtstag anzustoßen. Letzten Endes waren wir 4.30am wieder daheim, wir haben uns noch was zu Essen gemacht und uns dann schlafen gelegt. Heute morgen bin ich 10.45 munter geworden und wenige Minuten später bekam ich einen Anruf aus Deutschland über welchen ich mich sehr freute doch nach 5min war mein Guthaben alle wodurch nicht alle Gratulanten zu Wort kommen konnten aber ich weiß es sehr zu schätzen. Halb eins sind Mitch und ich zu einem kleinen Café gefahren um zu Frühstücken, seiner Freundin ging es heute morgen nicht so gut deswegen ist sie daheim geblieben. Für mich gab es Omlettt gefühlt mit Mozzarella Cheese Curds, Brokkoli, Pesto und Tomaten, dazu Bratkartoffeln, ein Salat und zwei Kaffee. Die Rechnung von 18CAD incl. 3CAD Trinkgeld war i.O. für ein Geburtstagsbreakfast dieser Art. Danach ging schnell wieder Heim, Rucksack aufgesattelt und ab zur Busstation. Nun wenn ich fertig mit diesem Eintrag bin, ist auch schon fast wieder ein Stunde der knapp 5h bis nach Toronto verstrichen.

Hier jetzt noch die Bilder und Bye Bye.

Mittwoch, 28. April 2010

Quebec, frensh but sweet

Salut meine Leser,

für die, welche nicht regelmäßig von mir hören werde ich mal wieder ein paar Zeilen nieder schreiben. Ja wie der Titel ahnen lässt bin bzw. war ich in der Provinz Quebec. Heute Abend(28.4.) noch gehts nach Ottawa in Ontario. Gleich zu beginn mein Fazit von der Provinz bzw. von Montreal und Quebec City. Beide Städte waren entzückend anzusehen, Quebec City war schöner aber in Montreal konnte ich mich wohler fühlen. Warum werden sich manche fragen. Ich bin ja nicht in der Lage Französisch zu sprechen und in Quebec City reden nur wenige Einwohner Englisch. Jedes Gespräch musste ich auf französisch beginnen ob sie denn Englisch reden können... das hat mich sehr unwohl fühlen lassen. Zu den Städten gibt es folgendes zu sagen. Beide Städte sind sehr europäisch auf Grund der Franzosen. In QuebecC ist die Altstadt noch in vollen Zügen mit Stadtmauer erhalten, das macht es zu etwas Besonderem. Ich hatte beide Tage schönes Wetter, am Samstag war ganz schön was in den Straßen der Altstadt los. Viele Straßenkünster stellten ihr Können unter Beweis und es war sehr imposant. Auf einem Platz vor der Stadtmauer trafen sich viele Skater zum trainieren, sieht man sehr selten so viele Skater auf einem Platz ohne das es ein Skatepark ist. Zur Anreise kann ich nur sagen das ich um3 morgens angekommen war und erstmal 3h im Bahnhof „geschlafen“ habe, danach schnell ein Platz zum Ablegen des Gepäcks gesucht. Eig wollte ich da schon jmd kennen bei dem ich kostenfrei nachten kann aber da ich bis dahin keinen Kontakt hatte bin ich zu einem Hostel gegangen. Da angekommen, schnell das Gepäck abgelegt, unterschrieben das ich da nächtigen werden und ab in die Altstadt bei schönstem Wetter. Als ich 5pm von meiner Tour zurück kam und bei einem Tee mit einem Israeli am Tisch saß, höre ich plötzlich meinen Namen, auch wenn mich bis dahin keiner in Quebec kannte. Als ich aufschaute standen Nico und Markus vor mir. Meine Kumpels von Vancouver welche aus Wuppertal stammen.. total krass.. leider hatten sie nur ein stündchen Zeit weil sie sich zum Bus nach New York begeben mussten, doch es war ein sehr geiles Wiedersehen. Für die Nacht von Samstag auf Sonntag hatte ich dann einen kostenfreien Platz zum nächtigen gefunden. 2 Franzosen und ein Quebecua stellten mir ihre Couch zur Verfügung. Wir hatten einen schönen Abend, ich habe für sie gekocht und dann haben wir noch ein kanadisches Boardgame gespielt auf dem man Spielsteine schnippsen muss um andere Steine in Löscher zu schießen.. also grob eine Art Billiard nur mit hölzernen Ringen und das man keinen Coe(oder wie man das schreibt) hat sondern man schnippst mit seinen Fingern.
Am Sonntag gings dann nach Montreal via Mitfahrgelegenheit, welches erst garnicht so gut anfangen wollte da der eigentlich Fahrer nicht erschien aber eine weitere Mitfahrerin war mit einer Bekannten mit Auto vor Ort, welche sich dann dazu entschied uns nach Montreal zu fahren. In Montreal habe ich mich dann in die Metro gesetzt und bin nach Laval einem Vorort von Montreal gefahren. Angekommen, habe ich Chantal(meine Host für die Tage in Montreal) angerufen, sieh hat mich dann 15min später aufgesammelt. Wir fuhren in ein sehr schönes Wohngebiet, an ihrem Haus angekommen, kamen auch schon ihre drei Kinder angerannt. Auch wenn ich keine französisch spreche und sie nur bedingt Englisch hat es ganz gut funktioniert. Das Haus ist sehr groß für die Vier aber sehr nett eingerichtet. Den Nachmittag habe ich dann bei ihnen verbracht, im Garten in der Sonne gesessen, unterhalten, Tee getrunken, im Park mit den Kids spielen, Abendbrot gekocht und zum Desert sind wir noch zur Eisdiele. Das war mal ein Start in einer neuen Stadt das sag ich euch. Am nächsten Tag bin ich dann bei Sonnenschein aufgebrochen, habe mir alle vorgeschlagenen Laufrouten angeschaut und danach war ich ganz schön platt. Ich habe mich wieder in die Metro gesetzt und ich wurde auch wieder von Chantal aufgesammelt. Abends haben wir dann Pizza gemacht und als Desert gabs Fruchtkompot. Als ich dann am nächsten Morgen um 7 erwachte, traute ich meinen Augen nicht... es schneite, alles war weiß und wir hatten 0Grad draußen(zur Erinnerung, am Vortag waren es 25° und blueb bird), somit hieß es auf feuchte Bedingungen in der Stadt einrichten und raus. Letzten Endes hat es den ganzen Tag geschneit aber ich habe mir trotzdem die Basilika Notre Dame angeschaut und bin eine Altstadttour gelaufen, danach war ich nass genug und habe mich für einen Herbal-Tea in ein Starbucks gesetzt. Als ich wieder ein wenig trocken war bin ich noch zum Supermarkt und dann gings wieder heim, diesmal mit dem Bus von der Metrostation und es hat 1,5h gedauert. Angekommen haben wir auch schon Abendbrot gemacht.. es gab Italian-Fondue. Heute habe ich es ruhiger angehen lassen, bis um 8 geschlafen und dann Frühstück. Um 10 habe ich dann das Haus verlassen, mich erst zum Zug begeben, um dann in die Metro zu steigen, damit ich zum Olympiapark von 1984 zu gelangen. Da bin ich dann noch bei leichter Bewölkung und schmelzendem Schnee angekommen. Als erstes bin ich in den Biodome gegangen welcher auch im Olympiapark ist, um dem Wetter noch ein wenig Zeit zu geben bevor ich mich auf den Aussichtsturm begebe. Biodome was ist das? Ja das ist eine Art, ka wie wir das im Deutschen nennen aber da waren 4 verschiedene Areale von tropischer Regenwald bis 4 Jahreszeiten Wald und das halt mit den dem entsprechenden Tieren, Temperaturen und Luftfeuchten. Sehr interessant vorallem habe ich nun auch mal gesehen wie so manch deutscher Baum auf englisch heißt, ohne behaupten zu wollen das ich es jetzt noch weis :) Als ich dann nach glaube 3h raus bin hatte sich das Wetter auch schon verändert, so wie ich das gedacht hatte. Die Wolken hatten sich aufgelockert, die Sichtverhältnisse sind besser geworden und es hat sich nun gelohnt auf den Aussichtsturm hinauf zu fahren, aber kurz zuvor noch in die olympische Schwimmhalle, wo ich schnell noch einen Müsliriegel gesnackt habe während ich Sportlern beim Schwimmen und Turmspringen zugeschaut habe. Oben in der Aussichtsebene des Turms hatte ich dann einen lohnenswerten Blick über Montreal. Nach 15min war meine Schaulustigkeit vorüber und ich habe mich wieder mit dem Fahrstuhl nach unten begeben und dann in die Metro weil noch das Architekturmuseum in Downtown noch auf mich gewartet hatte. Da angekommen war es so sonnig das ich mir erstmal ein Plätzchen zum Hinlegen gesucht habe um die Sonne ein wenig zu genießen. Die Sonne war aber nach 20min wieder hinter ein paar wölkchen verschwunden so das ich mich ins Museum begeben habe. Ich will nicht sagen das es schlecht war aber es war nicht das was ich erwartet hatte, doch muss ich sagen 10$ für die Kultur investiert ist besser als in einen schlechten Kinofilm;)
Ich bin dann noch auf den täglichen Kaffee in ein Einkaufszentrum und habe noch mein BBQ-Brötchen gegessen bevor noch eine schöne Pflanze für Chantal gekauft habe und mich in den Zug nach Haus gesetzt habe. In Laval hat mich Chantal wieder vom Bahnhof abgeholt. Daheim haben auch schon die Suppe(Vorspeise) und die Sparribs(Hauptgang) zum Abendbrot gewartet. Die Ribs waren ein Traum und ohne jegliches Fett. Dann habe ich noch meinen Rucksack gepackt, ein wenig im Internet gesurft, diesen Blogeintrag angefangen, welchen ich hier gerade im Bus fertig schreibe, noch ein wenig mit Chantal geplauscht und dann hat sie mich zum Bus gebracht.
Der Oberhammer gestern Abend war, bevor ich es vergesse, Ich hatte erwähnt das ich in den nächsten Tagen Geburtstag habe, das ich dann aber nicht mehr in Montreal sein werde, das haben die Kinder mitbekommen und da wurde gestern noch nach dem Dinner eine Geburtstagstorte serviert... ich war sehr angetan.
So das solls sein, ich werde noch paar Bilderchen anhängen und dann werden wir sehen was die Zukunft bringt.

Take Care meine Lieben

Mittwoch, 10. März 2010

Das Wochenende war intense...

... wie man hier sagen würde, aber geil.
Alles fing damit an das wir Donnerstag Abend ins Taps(einer Bar) sind und das alles sehr flüssig war, halb 3am habe ich mich dann zu Bett begeben weil ich ja 7.20am wieder aufstehen musste. Als der Wecker klingelte stand ich auf aber so richtig wohl war mir nicht... doch ein wenig hangover aber nur die harten kommen in den Garten.. auf zur Arbeit. Das war eine Fahrt zur Arbeit, ein wenig Hangover, der Fahrer mit dem ich den Berg hoch bin war ganz schön flink unterwegs und als ich dann in der Gondel saß musste diese dann auch noch 4mal Stoppen und Anfahren. Ins Restaurant gekommen mit Lächeln auf den Lippen, den Chef begrüßt und mir erstmal nen Saft geholt. Zum Glück standen für mich zu Beginn des Tages nicht all zu stressige Dinge an.. nur Rollcontainer ausräumen und Teller waschen. Später machte mir Bryn einen Bacon, Egg, Cheese Burger und dann ging es Berg auf. Gegen halb 5 wo meine Arbeitszeit eigentlich endet, fragte mich Chef ob ich denn nicht noch bleiben möge und ich wieso nicht.. der Hangover ist überwunden und ein Date habe ich auch nicht am Abend. Um 8 war ich dann fertig, hab noch ein Bier an unser Bar gezippt und mich dann zur Gondel begeben.
Als ich mit der der Gondel auf dem Weg nach unten war hatte ich eine SMS bekommen in der Malte, ein Freund aus Vancouver, mir mehr oder weniger spontan mitteielte das sie heute Abend 9pm anreisen und es war ja schon halb 9. Ich wusste ja das er kommen will, nur nicht genau wann.. um so größer war die Frfeude auf Besuch nun.
Als ich Heim kam hatte ich mir mein Buch geschnappt und angefangen zu lesen, natürlich bin ich mal wieder eingeschlafen und dann waren der Malte und Jan um 10pm vor der Tür.
Da haben wir natürlich noch ein wenig gelabert und dann ging es kurz nach 12 ins Bett weil wir am nächsten Tag zeitig raus wollten.
9.15am hatten wir Frühstück bei Tim Hortens und 9.45am waren wir am Berg. Wir hatten einen krassen Tag auf guten Pisten, leider keinen Powder aber Sonne. Halb 3 bin ich dann zum Restaurant um meine Dinnerschicht hinter mich zu bringen und die zwei sind zu mir nach Haus. Nach einem erfolgreich gemeisterten Winemakers Dinner, habe ich das Reastaurant 1.15am verlassen und um 2 lag ich im Bett.
Um 8 klingelt wieder der Wecker, schnelle Dusche und dann ging es wieder auf den Berg. Wieder war uns ein Tag mit strahlender Sonne und blauem Himmel geboten. Ein schöner Tag wenn da nicht die letzte Abfahrt gewesen wäre, in der ich mal wieder die Nutzung eines Helmes und Rückenpanzers voll ausgenutzt habe.. nach 2 Tagen Schmerzen, ist heute alles wieder io. Sah bestimmt schlimm aus der Fall.
Auf dem Weg nach Haus haben wir dann noch was zum Abendessen eigkauft und zum Frühstück. Ich durfte mal Jans Toyota V6 SUV fahren *THX*. Dann hatten wir einen sehr entspannten Abend, mit Reis und Butter Chicken zum Abendbrot, Super Nintendo spielen als Ausklang und dann ging es auch wieder relativ spät ins Bett. Für den nächsten Tag stand ausschlafen an. Zum Frühstück haben wir schön Bacon, Egg und Toast gegessen. Den Rest des Tages haben wir nahezu nichts gemacht, außer chilln, Super Nintendo zocken, Postkarten schreiben, essen und Film anschaun.

Am nächsten Tag(Dienstag) stand für mich wieder 7.30am aufstehen auf dem Programm und die zwei wollten gegen 9am Richtung Lake Louise aufbrechen, das hat uns aber nicht davon abgehalten bis um 2am zu labern. Mit diesem sehr entspannten Tag hatte ich mein WE beendet und es war klasse.
Die Woche hat auch wieder gut begonnen, gestern nach der Arbeit habe ich erstmal von 6pm bis 9pm ein Nachmittagsschlaf gehalten und bin dann Mitternacht ins Bett. Heute war es sehr busy und ich bin ganz schön ausgepauert aber ich dachte mir, ich muss euch auch teil haben lassen an den tollen Ereignissen.
Zur Belohnung der Augen für das viele lesen, gibt es jetzt noch paar Bilder.

Take it easy, euer Holger aus G-Town

Mittwoch, 24. Februar 2010

Golden rockt... es ist einfach genial.

Hallo liebe Leserinen und Leser,

ja ich weis lange nichts mehr geschrieben aber so ist das wenn man busy ist.
Also wo hatte ich beim letzten Mal aufgehört?.. genau ich hatte meine erste Schicht am Eagles Eye und von da an ging es weiter Berg auf.. aber nur Arbeitstechnisch da ich ja schon am Gipfel von Resort war. Es wurden immer mehr Schichten am Eagles Eye und dem zu Folge weniger in der Daylodge für mich, da ich zeigte was für ein erstklassiger Deutscher Tellerwäscher ich bin.
Von Schicht zu Schicht kam dann auch immer mehr Arbeit auf mich zu, weil ich dann auch so manche Dinge für die Line vorbereiten musste, in Form von Burger-Sets, Zwiebeln, Tomaten, Kartoffeln und und und... Ein paar Wochen später stand das Wrangler Shoot Weekend(Ein Ski und Snowboardwettberwerb bei denen die Teilnehmer Steilhänge mit Klippen und anderen Hindernissen herab fahren) an wo ich dann 2 Tage am Barbecue(Grill) am Yurt(einer kleinen Skihütte)Burger, Vegi-Burger, Lamm-Rauchwürste und HotDogs gegrillt habe. Nach dem WE fragte mich mein Chef ob es mir gefallen hätte und ob ich mir vorstellen könnte an der Line(also der Kochzeile) zu arbeiten, darauf sofort meine Antwort "ja sicher es wäre eine weitere tolle Erfahrung für mich", worauf er sagte "na dann werde ich dich für die nächsten Schichten mit an der Line einplanen. Nun ist es so weit, ich arbeite dreo Tage an der Line als Koch und 2 Tage zu den Dinner Schichten als Dishwasher und Prep Cook. Absolut Klasse..
So viel zum Job...

Auch im Skiresort gibt es Staffpartys und ich war dabei;)
Seit nun fast 2 Wochen wohne ich nun auch in einem Haus mit 3,5 Leuten und nicht mehr im Motel.
Es sind zwei Australierinen(April und Beth), eine Canadierin(Krista) und kanadier indischer Herkunft (Navin). Wie sie pflegen zu sagen "es ist absolut chill hier".
Letztes WE hatte ich es spitze getroffen, von Freitag bis Montag war es täglich blauer Himmel und Sonne und ich hatte entweder Dinner Schicht oder Frei... also was stand an.. richtig 4Tage in Folge feinstes Snowboarden. Manchmal bin ich mit ein paar unserer High skiller gefahren und wenn ich allein unterwegs war habe ich die Zeit genutzt um Switch(entgegengesetzt meiner eigentlichen Fahrtrichtung fahren) zu üben und ich würde sagen es war ein "great sucsess". Ich bin mittlerer Weile ganz gut in der Lage in beiden Richtungen zu fahren *proud*.
Was ich auch übe sind Sprünge und da sind Stürtze nicht unabdingbar doch dafür gibt es Helm und Backprotector.
Gestern waren wir bei nem Kollegen Party machen und er hat nen Cheescake auf nem Barbecue(Grill) gebacken... *INCREDIBLE*
So schauts hier im frühlingshaften Golden aus.... wir brauchen mal wieder Schnee, es ist zu warm für die Jahreszeit. Zwecks Schnee siehts aber gut aus, weil es die nächsten 3 Tage etwas schneien soll. Wenn wir in Summe 15cm wäre das schon schön.

Nun noch ein paar Fotos und dann hört man später wieder voneinander...

Golden rockt... es ist einfach genial.

Samstag, 16. Januar 2010

Eine neue Etappe möge beginnen...

Nach 3 Wochen schönsten Urlaub geht es nun wieder weiter mit arbeiten und Geld verdienen.
Es hat aber alles ganz gut geklappt. Nachdem ich noch wärend des Urlaubs eine Nachricht und einen Anruf vom Kicking Horse Mountain Resort erhalten hatte, war ich am Montag den 11.01.10 zum Vorstellungsgespräch und konnte auch schon am Donnerstag den 14.01.10 in meinem neuen Job als Kitchenhelper bzw. prep Cook anfangen. Der Verdienst ist noch ein wenig gesteigert worden im Vergleich zu Vancouver und ich hab auch einen Resortpass mit dem ich auch in manch anderen Resort kostenlos Snowboarden kann. Mit dezenter Steigerung des Lohns sind die Unterhaltskosten fast ums doppelte gestiegen aber so ist das. Mal schauen ob ich für die nächsten 2 Monate nochwas günstigers fassen kann ansonsten gehts auch so oder ich schau mich noch nach nem 10h Job um, wir werden sehen. Nachdem ich meine ersten 2 Schichten überstanden hatte, welche mit neuen Erfahrungen gefüllt waren, hieß es heute Frei und das war auch gut so. In den letzten 48h gab es 31cm Neuschnee und es war nahezu Wolkenfrei auf dem Berg, was man im Downtown nie gedacht hätte weil das ganze Valley voller Wolken war. Im Downtown waren es ungefähr 2°C und ich hatte mich nur mit meinem Softshell und den dünnen Handschuhen bekleidet. Am Berg angekommen waren es -3°C und auf dem Berg waren -10°C, hui das war frostig aber um so mehr Anlass hatte ich mich zu bewegen. Es war ein traumhafter Tag, morgen soll ich dann von 10am bis ca 5pm in Canadas höchst gelegenen Restaurant arbeiten.

Also nun seit ihr auf dem Stand der Dinge. Ich werde noch zwei, drei Fotos von meinem Motelzimmer, eins vom Berg und eins der längsten Fachwerkbrücke Canadas anhängen und dann wars das auch wieder von mir.

Mittwoch, 6. Januar 2010

Fotoooos!!!

Und hier die erwarteten Fotos.
Viel Spaß bei anschauen und schaut bei dem Bild des Tachos auf die digitale Temperaturanzeige...
ohhh yeah...

take care guys

Dienstag, 5. Januar 2010

Grüße zum neuen Jahr

Hallo meine Lieben und Liebenden, verteielt auf der Erdkugel.

Also ich habe mich ja lange nicht mehr gemeldet deswegen wird dieser Eintrag auch ein wenig Umfangreicher.
Wo soll ich anfangen... am besten da wo ich aufgehört habe.
Wie folgt, nach meinem letzten Eintrag habe ich nochmal 4 Wochen gearbeitet, ein Tag war ich nochmal mit Dennis auf Cypress Mountain snowboarden. Am 20.12.09 hatte ich meine letzte Schicht als Frittenrüttler bzw Bürgerbauer und am 21.12.09 war meine letzte Schicht bei Moxies.
Nach meiner Moxieschicht am 20.12.09 gabs ne fette "Get Holgy hammered before he leaves" - Party mit meinen Kollegen bei Boston Pizza. Ein sehr schöner Abend. Am 21.12.09 kamen Lars und Benny dann 6h später als geplant in Vancouver an, deswegen haben wir uns dann erst am 22.12.09 frühs um 10 Uhr vor ihrem Holstel getroffen und dann habe ich ihnen die Stadt gezeigt.
Ich zeigte ihnen den Canada Place, Gas Town, China Town, GM Motorplace, Robson und Granville St, dann machten wir einen kurzen Stop bei einem Burger Restaurant "Red Robin" und dann ging es auch schon weiter. Nach dem wir völlig gefüllt waren sind wir noch eine Runde durch den Stanley Park gegangen, am "Weihnachtsmarkt" vorbei bis zur Lions Gate Bridge. Nun hatten wir gut Kilometer hinter uns, deswegen sind wir wieder in Richtung ihres Hostels, auf dem Weg dahin noch ein Bierchen geholt und dann für ein Stündchen ins Hostel gechillt und im Internet auf den Stand der Dinge gebracht. Um 8pm sind wir dann nochmal los weil ich denn Beiden noch das Moxie´s Restaurant zeigen wollte in dem ich gearbeitet habe, da war auch gerade IceHockeyNight und die Canucks(das Eishockeyteam von Vancouver) haben an dem Abend gewonnen.
Nach dem Spiel sind die Jungs und ich nach Hause weil auf dem Plan für den nächsten Tag standen auch noch so einige Dinge. Wieder Früh um 10 bei den Zwei am Hostel getroffen und als erstes auf Granville Island gefahren und ihnen den großen Publik Market gezeigt, von da aus weiter auf die "Outdoor Sport Shopping Mile" Broadway St. Da haben wir dann das ein oder andere Schnäppchen abstauben können, doch dann waren wir hungrig und wir gingen zum Vietnamesen essen. Nach der delikatösen Stärkung haben wir uns auf einen kleinen Hike Richtung Queen Elizabeth Park begeben, vor Ort genossen wir den Blick auf die Skyline Vancouvers, schossen das ein oder andere Foto und dann haben wir uns wieder auf den Weg gen Downtown begeben. Bevor wir uns an dem diesigen Tag verabschiedet haben, tranken wir noch einen Kaffe.
Am 24.12.09 ging es dann zeitig raus da wir eine der Ersten Fähren Richtung Vancouver Island erwischen wollten. Geplant, getan, wir haben uns um 8 am Hostel getroffen, das Rentalcar abgeholt und los ging es bei Sonnenschein.
An der Horseshoebay angekommen mussten wir noch ein Stündchen warten, was wir mit Käffchen und Frühstück überbrückten. Nun standen uns ca 3 Tage auf Vancouver Island bevor und Wettervorhersahen sahen gut aus. In Nanaimo angekommen noch das wichtigste für die bevorstehenden Tage eingekauft und dann nach Qualicum Beach gefahren wo wir unser schönes Domiziel für die Weihnachtstage bezogen. Die Dämmerung hatte schon Einzug genommen aber wir sind trotzdem nochmal schnell zum Strand gefahren um uns noch ein wenig zu bewegen. Wieder in der Unterkunft angekommen, bereiteten wir unsere Heiligabendmal, schauten neben bei 3 Folgen Star Wars und dann gab es vor dem Schlafen noch die Bescherung.*Für Alle die Ihn kennen, der Gustel war auch da;)* Am 25.12.09 ginge es dann wieder Früh raus, nach einem ausgewogenen Frühstück fuhren wir dann Richtung Tofino in den Westen der Insel. Das Hauptziel war der RIM National Park, in welchem wir den Regenwald der Insel ein wenig durchquerten und dann an einem schönen Strand ankamen. Von da aus starteten ein paar waghalsige Surfer bei -4°C Lufttemperatur. Wir kletterten dann an der Küste entlang zum nächsten Strand, das nahm ungefähr eine bis zwei Stunden in Anspruch, war aber sehr lustig. Als wir uns dann ein wenig von unserem Kletterparcour ausgeruht hatten ging es weiter Richtung Tofino. Noch den Ein oder Anderen Stop gemacht bevor wir in Tofino einem kleinen Dörfchen ankamen, wo wir dann auf einem Bootssteg einen Snack zu uns nahmen und danach wieder die Heimreise antraten. Wieder bereiteten wir uns ein schmackhaftes Abendml bevor wir zu Bett gingen. Am 26.12.09(Boxing Day) fuhren wir dann nach dem Frühstück nach Victoria und waren an dem südlichsten Punkt Kanadas von wo aus wir die USA sehen konnten. Victoria ist ein kleines schönes Städchen in welchen wir dann den ganzen Tag incl. Abend verbrachten.
Am 27.12.09 mussten wir dann wieder die Reise Richtung Vancouver antreten, dabei mussten wir zusehen wie uns eine Fähre vor den Augen wegfuhr auf Grund dessen das sie voll war, aber diese Situation war eingeplant. In Vancouver angekommen waren wir noch im Kino bevor wir dann nachts 12.30Uhr die 16 stündige Busfahrt nach Lake Louise antraten. In Lake Louise waren es bei Ankunft -15°C. Im Hostel trafen wir dann Stefan, Buchse und Paddel welche schon ein paar Stunden vor uns eingecheckt waren. Die nächsten drei Tage bestanden für uns dann aus snowboarden, am 31.12. waren wir dann noch in einem Hotel neben an. Gut das die Kanadier schon um 2Uhr mit feiern aufhören, wir mussten ja am ersten schon wieder 8.45 im Bus Richtung Banff sitzen, weil am Neujahrstag DogSledding(Schlittenhunde fahren) angesagt war. Ein prächtiges Erlebnis, welches ich Jederman vollstens empfehlen kann. Der 2. Januar begann mit Ausschlafen, einem gediegenen Frühstück. Nach all dem begaben Benny, Lars und ich uns auf eine Wanderung zum Lake Louise, Mirror Lake und Agnus Lake. Nach diesem 12km Trail nahmen wir noch einen Kaffe im Fairmont Chateau Lake Louise Hotel zu uns bevor wir dann noch die 3,5km zum Dorf auf uns nahmen. Im Dorf haben wir noch bei der Bäckerei angehalten um noch ein Stückchen Kuchen mit Käffchen zu uns zu nehmen. Wärend wir wanderten, waren Buchse und Paddel in Calgary um das Rentalcar abzuholen, mit welchem wir am 3.1.10 nach Panorama zum Snowmobiling bzw Skidoo fahren gefahren sind. Es war der absolute Gaudi, mit diesen 660ccm und 58hp starken Gefährten den Berg hinauf zu fahren, die Natur zu betrachten und wieder eine Tat auf der to-do List abhacken zu können. Danach waren alle ganz schön fertig und wir begaben uns wieder auf den Weg nach Lake Louise.
Am 4.1.10 machten Lars, Buchse und Paddel eine Snowshoeing Tour wärend Benny und ich schon mit dem Bus nach Banff unterwegs waren um uns ein Leiwagen zu besorgen und damit ich nach Arbeit schaun kann. Abends checkten wir dann ins Hostel in Banff ein, wo wir uns zeitnah ins Bett legten weil dann der heutigen Tag bevor stand.
Heute morgen dem 5.1.10 holte Benny unseren Leihwagen wärend Lars und ich Schnitten schmierten und dann ging es 8.35Uhr auf zum Icefield Parkway. Wir machten halt am Bow Lake auf welchem wir mit unseren Schneeschuhen rumliefen, wir stoppten am Mistaya Canyon(sehr Beeindruckend) und später noch am Highlight des Tages dem "Columbia Icefield". Ich empfand es Atemberaubend auch wenn ich das nicht ganz so raus lassen konnte da mein Körper momentan wieder all seine Kraft braucht um sich selbst zu genesen. Danach fuhren wir im Hellen weiter nach Jasper, wo wir im dunkeln ankamen und durch Zufall unsere drei Reisekollegen Stefan, Buchse und Paddel nochmal auf der Straße getroffen haben. Diese machten heute die selbe Tour, fuhren aber nach einer Stärkung wieder Richtung Lake Louise. Also verabschiedet wir uns zum dritten mal von den Dreien und begaben uns zum Hostel in Jasper. Angekommen kochten wir uns Nudeln tranken ein Bierchen und einen Cuba und jetzt musste ich noch diese Zeilen zusammenschreiben.
Morgen geht es wieder nach Banff auf dem selben Weg, auf welchen wir heute herkamen. Wir werden uns noch ein paar Wasserfälle anschaun und dann in Lake Louise unsere Schneeschuhe abgeben. Abends ziehen wir wieder ins Hostel in Banff ein. In der Nacht zu Donnerstag werden wir ausschlafen, Tagsüber mal in die Hot Springs, ein Bad mit heißen Quellen, baden gehen und uns 9.05pm in den Bus nach Edmonton setzen. In Edmonton werden wir dann eine Nacht in einem Hotel in der Edmonton Mall übernachten, damit wir den nächsten Tag gleich shoppen können. Am 9.1.10 wird dann auch der Abschied von Lars und Benny anstehenn und ich werde mich voraussichtlich Richtung Golden in das Skiresort Kicking Horse begeben um da zu einem Interview für eine Stelle als Kitchenhelper zu gehen.

So jetzt hab ichs geschafft, ihr seit auf den Stand der Dinge, nehmt es mir nicht übel wenn ich nicht alle Tasten richtig getroffen habe, es ist schon spät bzw ich bin müde. Ich denke ihr versteht was ich euch da niedergeschrieben habe, schöne wäre es durch ein paar Kommentare oder e-Mails zu sehen das sich der Aufwand, den ich gerne betrieben habe, gelohnt hat.
Hier noch die Bilder zur belohnung euer Augen, nicht ganz die Reihenfolge wie im Text aber ihr könnt das schon zuordnen. Die heutigen Bilder sind noch nicht dabei aber sie werden dann in den nächsten Tagen nachgetragen.

Also Leute, rein haun und man liest sich.

p.s. leider ist das Internet hier zu langsam um die Bilder hochzuladen, also müsst ihr euch leider noch gedulden bis ich sie morgen von Banff aus hochladen kann. I am sorry