Mittwoch, 28. April 2010

Quebec, frensh but sweet

Salut meine Leser,

für die, welche nicht regelmäßig von mir hören werde ich mal wieder ein paar Zeilen nieder schreiben. Ja wie der Titel ahnen lässt bin bzw. war ich in der Provinz Quebec. Heute Abend(28.4.) noch gehts nach Ottawa in Ontario. Gleich zu beginn mein Fazit von der Provinz bzw. von Montreal und Quebec City. Beide Städte waren entzückend anzusehen, Quebec City war schöner aber in Montreal konnte ich mich wohler fühlen. Warum werden sich manche fragen. Ich bin ja nicht in der Lage Französisch zu sprechen und in Quebec City reden nur wenige Einwohner Englisch. Jedes Gespräch musste ich auf französisch beginnen ob sie denn Englisch reden können... das hat mich sehr unwohl fühlen lassen. Zu den Städten gibt es folgendes zu sagen. Beide Städte sind sehr europäisch auf Grund der Franzosen. In QuebecC ist die Altstadt noch in vollen Zügen mit Stadtmauer erhalten, das macht es zu etwas Besonderem. Ich hatte beide Tage schönes Wetter, am Samstag war ganz schön was in den Straßen der Altstadt los. Viele Straßenkünster stellten ihr Können unter Beweis und es war sehr imposant. Auf einem Platz vor der Stadtmauer trafen sich viele Skater zum trainieren, sieht man sehr selten so viele Skater auf einem Platz ohne das es ein Skatepark ist. Zur Anreise kann ich nur sagen das ich um3 morgens angekommen war und erstmal 3h im Bahnhof „geschlafen“ habe, danach schnell ein Platz zum Ablegen des Gepäcks gesucht. Eig wollte ich da schon jmd kennen bei dem ich kostenfrei nachten kann aber da ich bis dahin keinen Kontakt hatte bin ich zu einem Hostel gegangen. Da angekommen, schnell das Gepäck abgelegt, unterschrieben das ich da nächtigen werden und ab in die Altstadt bei schönstem Wetter. Als ich 5pm von meiner Tour zurück kam und bei einem Tee mit einem Israeli am Tisch saß, höre ich plötzlich meinen Namen, auch wenn mich bis dahin keiner in Quebec kannte. Als ich aufschaute standen Nico und Markus vor mir. Meine Kumpels von Vancouver welche aus Wuppertal stammen.. total krass.. leider hatten sie nur ein stündchen Zeit weil sie sich zum Bus nach New York begeben mussten, doch es war ein sehr geiles Wiedersehen. Für die Nacht von Samstag auf Sonntag hatte ich dann einen kostenfreien Platz zum nächtigen gefunden. 2 Franzosen und ein Quebecua stellten mir ihre Couch zur Verfügung. Wir hatten einen schönen Abend, ich habe für sie gekocht und dann haben wir noch ein kanadisches Boardgame gespielt auf dem man Spielsteine schnippsen muss um andere Steine in Löscher zu schießen.. also grob eine Art Billiard nur mit hölzernen Ringen und das man keinen Coe(oder wie man das schreibt) hat sondern man schnippst mit seinen Fingern.
Am Sonntag gings dann nach Montreal via Mitfahrgelegenheit, welches erst garnicht so gut anfangen wollte da der eigentlich Fahrer nicht erschien aber eine weitere Mitfahrerin war mit einer Bekannten mit Auto vor Ort, welche sich dann dazu entschied uns nach Montreal zu fahren. In Montreal habe ich mich dann in die Metro gesetzt und bin nach Laval einem Vorort von Montreal gefahren. Angekommen, habe ich Chantal(meine Host für die Tage in Montreal) angerufen, sieh hat mich dann 15min später aufgesammelt. Wir fuhren in ein sehr schönes Wohngebiet, an ihrem Haus angekommen, kamen auch schon ihre drei Kinder angerannt. Auch wenn ich keine französisch spreche und sie nur bedingt Englisch hat es ganz gut funktioniert. Das Haus ist sehr groß für die Vier aber sehr nett eingerichtet. Den Nachmittag habe ich dann bei ihnen verbracht, im Garten in der Sonne gesessen, unterhalten, Tee getrunken, im Park mit den Kids spielen, Abendbrot gekocht und zum Desert sind wir noch zur Eisdiele. Das war mal ein Start in einer neuen Stadt das sag ich euch. Am nächsten Tag bin ich dann bei Sonnenschein aufgebrochen, habe mir alle vorgeschlagenen Laufrouten angeschaut und danach war ich ganz schön platt. Ich habe mich wieder in die Metro gesetzt und ich wurde auch wieder von Chantal aufgesammelt. Abends haben wir dann Pizza gemacht und als Desert gabs Fruchtkompot. Als ich dann am nächsten Morgen um 7 erwachte, traute ich meinen Augen nicht... es schneite, alles war weiß und wir hatten 0Grad draußen(zur Erinnerung, am Vortag waren es 25° und blueb bird), somit hieß es auf feuchte Bedingungen in der Stadt einrichten und raus. Letzten Endes hat es den ganzen Tag geschneit aber ich habe mir trotzdem die Basilika Notre Dame angeschaut und bin eine Altstadttour gelaufen, danach war ich nass genug und habe mich für einen Herbal-Tea in ein Starbucks gesetzt. Als ich wieder ein wenig trocken war bin ich noch zum Supermarkt und dann gings wieder heim, diesmal mit dem Bus von der Metrostation und es hat 1,5h gedauert. Angekommen haben wir auch schon Abendbrot gemacht.. es gab Italian-Fondue. Heute habe ich es ruhiger angehen lassen, bis um 8 geschlafen und dann Frühstück. Um 10 habe ich dann das Haus verlassen, mich erst zum Zug begeben, um dann in die Metro zu steigen, damit ich zum Olympiapark von 1984 zu gelangen. Da bin ich dann noch bei leichter Bewölkung und schmelzendem Schnee angekommen. Als erstes bin ich in den Biodome gegangen welcher auch im Olympiapark ist, um dem Wetter noch ein wenig Zeit zu geben bevor ich mich auf den Aussichtsturm begebe. Biodome was ist das? Ja das ist eine Art, ka wie wir das im Deutschen nennen aber da waren 4 verschiedene Areale von tropischer Regenwald bis 4 Jahreszeiten Wald und das halt mit den dem entsprechenden Tieren, Temperaturen und Luftfeuchten. Sehr interessant vorallem habe ich nun auch mal gesehen wie so manch deutscher Baum auf englisch heißt, ohne behaupten zu wollen das ich es jetzt noch weis :) Als ich dann nach glaube 3h raus bin hatte sich das Wetter auch schon verändert, so wie ich das gedacht hatte. Die Wolken hatten sich aufgelockert, die Sichtverhältnisse sind besser geworden und es hat sich nun gelohnt auf den Aussichtsturm hinauf zu fahren, aber kurz zuvor noch in die olympische Schwimmhalle, wo ich schnell noch einen Müsliriegel gesnackt habe während ich Sportlern beim Schwimmen und Turmspringen zugeschaut habe. Oben in der Aussichtsebene des Turms hatte ich dann einen lohnenswerten Blick über Montreal. Nach 15min war meine Schaulustigkeit vorüber und ich habe mich wieder mit dem Fahrstuhl nach unten begeben und dann in die Metro weil noch das Architekturmuseum in Downtown noch auf mich gewartet hatte. Da angekommen war es so sonnig das ich mir erstmal ein Plätzchen zum Hinlegen gesucht habe um die Sonne ein wenig zu genießen. Die Sonne war aber nach 20min wieder hinter ein paar wölkchen verschwunden so das ich mich ins Museum begeben habe. Ich will nicht sagen das es schlecht war aber es war nicht das was ich erwartet hatte, doch muss ich sagen 10$ für die Kultur investiert ist besser als in einen schlechten Kinofilm;)
Ich bin dann noch auf den täglichen Kaffee in ein Einkaufszentrum und habe noch mein BBQ-Brötchen gegessen bevor noch eine schöne Pflanze für Chantal gekauft habe und mich in den Zug nach Haus gesetzt habe. In Laval hat mich Chantal wieder vom Bahnhof abgeholt. Daheim haben auch schon die Suppe(Vorspeise) und die Sparribs(Hauptgang) zum Abendbrot gewartet. Die Ribs waren ein Traum und ohne jegliches Fett. Dann habe ich noch meinen Rucksack gepackt, ein wenig im Internet gesurft, diesen Blogeintrag angefangen, welchen ich hier gerade im Bus fertig schreibe, noch ein wenig mit Chantal geplauscht und dann hat sie mich zum Bus gebracht.
Der Oberhammer gestern Abend war, bevor ich es vergesse, Ich hatte erwähnt das ich in den nächsten Tagen Geburtstag habe, das ich dann aber nicht mehr in Montreal sein werde, das haben die Kinder mitbekommen und da wurde gestern noch nach dem Dinner eine Geburtstagstorte serviert... ich war sehr angetan.
So das solls sein, ich werde noch paar Bilderchen anhängen und dann werden wir sehen was die Zukunft bringt.

Take Care meine Lieben